Schreiben und Übersetzen aus der Perspektive der Mehrsprachigkeit: Das Gespräch zwischen Prof. Dr. Schamma Schahdat und Dr. Ilma Rakusa

30. 1. 2015

Wir möchten Sie herzlich einladen zu einer Veranstaltung mit unserer Tübinger Kooperationspartnerin Prof. Dr. Schamma Schahadat (Universität Tübingen, Netzwerk Kulturwissenschaft) an der Universität Konstanz:

Das Gespräch zwischen Prof. Dr. Schamma Schahdat und Dr. Ilma Rakusa (Literaturwissenschaftlerin, Schriftstellerin, Literaturübersetzerin aus Zürich) über

Schreiben und Übersetzen aus der Perspektive der Mehrsprachigkeit

findet am 3. Februar 2015 von 17.00 bis 18.30 Uhr in Raum A703

im Rahmen der Ringvorlesung „Mehrsprachigkeit“ des gleichnamigen Zentrums an der Universität Konstanz statt. Es ist eine Kooperation mit dem Exzellenzcluster “Kulturelle Grundlagen von Integration” und mit dem EU-Projekt “TransStar Europa” (http://transstar-europa.com/ )

Schamma Schahadat ist Professorin für slavische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen und am Netzwerk Kulturwissenschaft beteiligt, in dem Wissenschaftler/innen der Universität Tübingen mit Mitgliedern des Exzellenzclusters zusammenarbeiten.

Ilma Rakusa ist Schriftstellerin, Übersetzerin und Literaturwissenschaftlerin. Geboren ist sie in der Slowakei, ihr Vater war Slowene, ihre Mutter Ungarin, und  bevor sie mit ihren Eltern in die Schweiz kam, ist sie in Budapest, Ljubljana und Triest aufgewachsen. Studiert hat sie Slavistik und Romanistik, unter anderem in Paris und Petersburg. Sie schreibt auf Deutsch und hat aus dem Russischen, Französischen, Ungarischen und Serbokroatischen übersetzt.

Mehr Mehrsprachigkeit in einer Biographie und im Leben und Schreiben kann es kaum geben. Um diese Erkundung immer neuer Sprachen wird es in dem Gespräch zwischen Schamma Schahadat und Ilma Rakusa gehen, um die Beziehung zwischen Mehrsprachigkeit, Schreiben und Übersetzen. Ilma Rakusa wird kurze Passagen aus ihren eigenen und übersetzten Texten lesen.

Einladung.

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Der Autor und ausgezeichnete Übersetzer Fabjan Hafner in Ljubljana

29. 12. 2014

Am 4. Dezember 2014 versammelte sich die deutsch-slowenische Gruppe im Haus des Verbandes der slowenischen Literaturübersetzer (Društvo slovenskih književnih prevajalcev). Der Gast des Abends war einer der wichtigsten Literaturübersetzer aus dem Slowenischen ins Deutsche Fabjan Hafner. Das Gespräch wurde von unserer Werkstattleiterin Amalija Maček moderiert. Fabjan Hafner, der am Vortag „Lavrinova diploma“ (renommierte Auszeichnung für hervorragende Leistungen beim Vermitteln der slowenischen Literatur in andere Sprachen) erhielt, erzählte unter anderem, dass er sich seit seinem 14. Lebensjahr mit literarischem Übersetzen beschäftigt, wobei seine Anfänge sehr interessant und ziemlich ungewöhnlich waren. Mit Amalija Maček unterhierlt er sich auch noch über die soziolinguistische Lage der slowenischen Minderheit in Kärnten, und las im Laufe des Abends zwei von ihm aus dem Slowenischen ins Deutsche übertragene Gedichte vor. Hafner schreibt auch selbst, deswegen ist ihm wichtig, dass er dem Autor treu bleibt.

 Text und Fotos von Ana Dejanović und Alenka Lavrin

Hier finden Sie einige Fotos.

Das Festival Borštnikovo srečanje in Maribor

29. 12. 2014

2015 wird es seinen fünfzigsten Geburtstag feiern, das älteste und bedeutendste Theaterfestival Sloweniens. In erster Linie ist es als großes nationales Festival bekannt, das die besten Produktionen der vergangenen Spielzeit im Wettbewerbsprogramm zeigt und dessen Preisverleihung live im staatlichen Fernsehen übertragen wird. Dabei hat es in den vergangenen Jahren unter der künstlerischen Leitung von Alja Predan auch eine stärkere internationale Ausrichtung erfahren. Seit 2010 werden im Showcase-Programm komprimiert an vier Tagen die für den internationalen Austausch interessantesten Produktionen gezeigt, was von Jahr zu Jahr mehr Festivalkuratoren und internationale Kritiker nach Maribor lockt. Über das Programm „Brücken“ kommen im Gegenzug Gastspiele aus anderen europäischen Ländern auf die Bühnen der Stadt. Außerdem steht seit 2011 jedes Jahr ein anderes Land mit szenischen Lesungen, Podiumsdiskussionen, einem Gastspiel und einer Publikation von zeitgenössischen Stücken in slowenischer Übersetzung im „Fokus“ des Festivals. Nach der Slowakei, Tschechien und den Niederlanden war es 2014 Spanien.

Mindestens genauso interessant wie die zahlreichen Inszenierungen ist das umfangreiche Begleitprogramm an Publikumsgesprächen, Podiumsdiskussionen, Fortbildungen für den künstlerischen Nachwuchs – wie zum Beispiel dem Schreibworkshop “Instant drama” – und Symposien zu wechselnden Themen. 2014 war eine mehrtägige Reihe dem „Theater des Widerstandes“ gewidmet, unter anderem mit Beiträgen von Vertretern des während des Zweiten Weltkrieges aktiven slowenischen Partisanentheaters. Auch wenn die freien Gruppen heute ihre Kostüme nicht aus Fallschirmstoff schneidern müssen, sind viele der damaligen Fragen und Probleme nach wie vor hoch aktuell.

Weitere Informationen: http://www.borstnikovo.si und ttp://partizanskogledalisce.si/

von Lydia Nagel

Die Normen beim Übersetzungsprozess

29. 12. 2014

Die Translationswissenschaft war lange eher präskriptiv orientiert und befasste sich vorwiegend mit der Frage, was die beste Art des Übersetzens sei. Für einige Translationswissenschaftler in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts würde die Frage, wieso Übersetzer auf eine gewisse Art und Weise übersetzen jedoch interessanter; sie wollten nicht vorscheiben, wie übersetzt werden soll, sondern das Phänomen des Übersetzens in erster Linie beschreiben – daher der Begriff „deskriptive Translationswissenschaft“. Gideon Toury, ein einflussreicher Vertreter der deskriptiven Translationswissenschaft, befasste sich unter anderem mit der Rolle der „Normen“ beim Übersetzungsprozess. Toury behauptet, dass Übersetzen durch drei Arten von Normen bestimmt wird:

Die Ausgangsnormen [initial norms] betreffen die Adäquatheit [adequacy] und die Akzeptabilität [acceptability] der Übersetzung. Bei einer adäquaten Übersetzung richtet sich der Übersetzer nach den Normen der Ausgangskultur; diese werden in die Zielkultur übertragen. Bei einer akzeptablen Übersetzung wird hingegen der Text an die Normen der Zielkultur angepasst.

Bei den Vornormen [preliminary norms] handelt es sich vor allem um die jeweilige Übersetzungspolitik; z.B. welche Kulturen bevorzugt werden, welche Autoren und welche Textsorten übersetzt werden.

Die Operativnormen [operational norms] beziehen sich auf konkrete Entscheidungen beim Übersetzen, z.B. inwieweit verschiedene Elemente des Originals beim Übersetzen modifiziert werden, was ausgelassen wird usw. (Unter dem Begriff „Übersetzung“ versteht Toury nämlich alle Texte, die in der jeweiligen Kultur als Übersetzung gelten – auch Adaptionen und sogar Pseudoübersetzungen.)

In den 90er Jahren wandte sich die Translationswissenschaft im größeren Masse dem Übersetzer als Individuum zu. Im Aufsatz „The Pivotal Status of the Translator’s Habitus“ (1998) von Daniel Simeoni findet das von Pierre Bourdieu entwickelte Konzept des Habitus auch in der der Translationswissenschaft Anwendung. Simeoni befasst sich mit der Frage, wieso sich die meisten Übersetzer – obwohl sie verschiedene Handlungsmöglichkeiten haben – den zeitgenössischen Übersetzungsnormen unterwerfen. Er meint, dass Übersetzer die Fremdzwänge, denen sie ausgesetzt sind, nach einiger Zeit internalisieren, und sie deshalb gar nicht mehr als Zwänge empfinden.

Einen Überblick der Entwicklung dieser Theorien findet man in Entwicklungslinien der Translationswissenschaft: Von den Asymmetrien der Sprachen zu den Asymmetrien der Macht von Erich Prunč (2007, Frank & Timme, S. 234–236, 314–317).

 von Janko Trupej

Bohumil Hrabal: Ein Perlchen am Grund (Ein Leseabend mit Daniela Pusch und Mirko Kraetsch)

21. 11. 2014

Am 21. 10. 2014 lud das Berliner Literaturhaus zu einem Abend mit tschechischer Literatur ein. Daniela Pusch, Übersetzerin und TransStar-Teilnehmerin, hat ihre nur wenige Wochen alte Übersetzung von Bohumil Hrabals Erzählung „Ein Perlchen am Grund“ vorgestellt, mit der sie den deutschen Teil des internationalen Übersetzerwettbewerbs der Tschechischen Zentren gewann. Der Wettbewerb wurde anlässlich Hrabals 100. Geburtstages ausgeschrieben.

Die meisten Gäste nutzten die paar freien Minuten vor der Veranstaltung zum Besuch einer Ausstellung zu Bohumil Hrabal und seinem Leben und Werk, die den Leseabend um viele Fakten und Fotos ergänzt hat. Die Ausstellung „Wer bin ich. Bohumil Hrabal: Schriftsteller – Tscheche – Mitteleuropäer“ kann im Literaturhaus Berlin noch bis zum 23. 11. besucht werden. Neben Daniela Pusch saßen Mirko Kraetsch, der aus dem Tschechischen und Slowakischen übersetzt und bei dem Wettbewerb Jurymitglied war, und Christina Frankenberg vom Tschechischen Zentrum, die die Moderation übernahm.

Danielas Übersetzung und vor allem ihre fast schon schauspielerische Darbietung der Geschichte zeigten bei den Zuhörern große Wirkung und unterstrichen die humorvolle Art und Leichtigkeit, mit der Hrabal seine Figuren in unendliche Gespräche verwickelt, die durch das Anreihen von kleinen Geschichten und Episoden entstehen. Und während im großen Kessel inmitten eines alten Holzschuppens das Mausolin blubberte, lernten die Zuhörer den alten Drogistendiener und seinen Handlanger kennen, wie auch ihre halbe Verwandtschaft, die nächsten Nachbarn, Einzelheiten aus ihrer Vergangenheit und das Neuste über ihren Gesundheitszustand. Und Anita natürlich, die riesige Bordeaux-Dogge.

Die zweite Hälfte des Leseabends war einem Gespräch über Danielas Übersetzung, den Wettbewerb und das Übersetzen an sich gewidmet. Mirko Kraetsch erzählte über die Hintergrunde der Juryentscheidung, so dass die Zuhörer nachvollziehen konnten, wie die Jurymitglieder bei ihrer Wahl vorgegangen sind und welche Schwierigkeiten sich darin verbergen, wenn man mehrere Versionen eines und desgleichen Textes vergleichen und daraus den besten auswählen soll. Beide Übersetzer haben auch sehr unterhaltsam von den Problemen, an die sie immer wieder bei der Arbeit stoßen, und ihren Lösungen oder wenigstens Lösungsversuchen berichtet. Das überaus interessante Gespräch über das Übersetzen und über Bohumil Hrabal wurde später im Literaturhaus-Café bei einem Glas Wein noch einige Stunden fortgesetzt.

 von Katka Ringesová

(„Syberyjski sen. Opowieść bezdrożna“) – Zofia Piłasiewicz, Gliwice 2014

2. 11. 2014

„Sibirischer Traum. Eine weglose Geschichte“

„Sibirischer Traum. Eine weglose Geschichte“ von Zofia Piłasiewicz ist eine Geschichte für alle, in denen eine unerklärte Sehnsucht nach weit entfernten, wilden Gebieten döst, wo Flüsse, Zedern und Lärchen auf dem endlosen Raum regieren. Es ist eine Geschichte für diejenigen, deren Lungen und Seelen die Luft, die nach Leben duftet, brauchen – eine Geschichte für Draufgänger, die bereit sind, die ganze Bequemlichkeit, allerlei Gewohnheiten und Überzeugungen, die angesichts der allmächtigen Kräfte der Natur ganz belanglos sind, loszuwerden.

Die Autorin Zofia Piłasiewicz ist eine Psychologin von Beruf. Reisen und Schreiben wurden zu ihrer Leidenschaft. Für ihren Bericht über die Exploration der höchsten Jenissei-Zuflüsse wurde sie 2005 mit dem Preis Kolosy (Kategorie Reisen) ausgezeichnet. Die Autorin wurde mehrmals in polnischen Lyrikwettbewerben ausgezeichnet. Sie beschäftigt sich auch mit Fotografie.

In dem Werk „Sibirischer Traum“ beschreibt Piłasiewicz ihre zwei Reisen nach Sibirien in Regionen von Tuwa und Burjatien, die sie mit ihrem Mann und einer Gruppe von Bekannten gemacht hat. In beiden Fällen fängt das Abenteuer in der transsibirischen Eisenbahn an. Vier Tage und Nächte überfüllt mit den Gesprächen mit Mitreisenden, die miteinander ihre Lebensgeschichten teilen, Schach- und Kartenspiele, Unmengen von getrunkenem Alkohol, lokale Leckereien an den Bahnhöfen, Rattern der Eisenbahnräder als Schlaflied… Ca. 5 000 km… Sljudjanka am Südufer des Baikalsees – es ist die Zeit, auszusteigen. Am Anfang der ersten Expedition begleiten wir die Autorin und ihre Bekannten bei der Fahrt mit dem alten GAZ 66, flehen lokale Götter und Geister um Wohlwollen an, um sich endlich auf einen langen Marsch durch die Taiga zu begeben, während dessen wir einen heroischen Kampf mit Unmengen von Hindernissen führen. Das Hauptziel der Expedition ist Zurücklegung einer Strecke auf den Flüssen Issyk-Sug und Chamsara bis Jenissei auf selbst gebauten Katamaranen. Unvorhersehbares Wasser, Unwetter, Schmerz, Gefahr seitens wilder Tiere, Unsicherheit, Angst, physische und psychische Erschöpfung sind unsere Begleiter. Gleichzeitig aber genießen wir die himmlische Ruhe, allgegenwärtige Naturwunder und das außergewöhnliche Gefühl der absoluten Freiheit. Die zweite Expedition fängt in Kysyl, der Hauptstadt von Tuwa an. Das Ziel – Fluss Ulug-O. Trotz größerer Erfahrung bieten wir die Stirn den ähnlichen Problemen wie letztens. Zum Trost eröffnet sich für uns seit langem ersehnte Taiga mit allen ihren Schätzen. Nicht zu unterschätzen während der beiden Reisen waren auch Begegnungen mit Einheimischen – mit ihrer Kultur, Schamanismus, ungewöhnlichen Sitten und Bräuchen. Die Krönung dieser Begegnungen war die Teilnahme an dem Volksfest Naadam.

„Sibirischer Traum“  ist kein typischer Reisebericht. Der Stil und die Form des Werkes mäandrieren wie ein sibirischer Fluss. Die Autorin vermischt detaillierte Beschreibungen der Natur mit fachsprachlichen Begriffen aus dem Segelbereich, Dialogen wie aus einem Abenteuerroman, Poesie und tuwinischen Mythen.

Ich empfehle das Buch allen, die nach etwas Frischem suchen – sowohl hinsichtlich der Form als auch des Inhalts.

von Magdalena Lewandowska

Deutschlandradio (5. Oktober 2014): Russische Literatur im Kalten Krieg

5. 10. 2014

Sonntag, 5. Oktober 2014, Deutschlandradio Kultur (zum Beitrag)

Getrennt vereint: Das deutsch-deutsche Gespräch über russische Literatur vor dem Mauerfall.

Von Eveline Passet

Die Rezeption der russischen Literatur im deutschsprachigen Raum war von Anfang an mehr durch politische als durch ästhetische Erwägungen geprägt. Mit der Teilung Europas verschärfte sich dies noch einmal. Völlig unbekannt blieb, wie die Russisch-Übersetzer den “Eisernen Vorhang” durchlöcherten. /…/

Call for Papers: Conference, Translating the Literatures of Small European Nations

19. 9. 2014

Clifton Hill House, University of Bristol, September 7th-9th 2015

Conference Organisers: Dr Rajendra Chitnis (Bristol), Dr Rhian Atkin (Cardiff), Professor Zoran Milutinovic (SSEES, University College London) and Dr Jakob Stougaard-Nielsen (University College London)

The literatures of smaller European nations, written in less well-known languages from less familiar traditions, all depend on linguistic and cultural translation to be heard by the wider world. Researchers in individual national literatures, comparative literature or translation studies, however, generally work in parallel and even in competition, divided along linguistic, geographical and disciplinary lines, and are unused to examining the precise nature and implications of this shared situation. As a result, some may view the situation of a given national literature too narrowly, while others, in imagining a supranational organisation of literature, fail to consider how the literatures of Europe’s smaller nations might become part of it.

The aim of this conference is to bring these groups together to explore comparatively the mechanisms through which the literatures of small European nations endeavour to reach the cultural mainstream, and to examine the extent to which these literatures may constitute a specific ‘literary system’ in their relationship with that mainstream. We invite papers that address the following questions:

  1. How are the literatures of small European nations translated across borders? Who are the main actors in the translation of the literature of small nations? How do they perceive their role? What role do national and international institutions, funds and prizes play?
  2. What are the opportunities for and barriers to wider European dissemination through translation of the literatures of smaller nations or peripheral regions?
  3. How valid is the ‘centre and periphery’ model when applied to the cultural dynamics of translation in European literature? How far and in what ways do perceived ‘peripheries’ interact without recourse to the ‘centre’?
  4. How does the international reception of the literatures of small European nations influence canon formation, the writing of literary history and a nation’s perception of its literature and literary status?
  5. What is the role played by cultural stereotypes, defining historical episodes, dominant single figures or genres and other ‘international shorthand’? To what extent do they hinder or facilitate the translation process?

Papers may approach these questions from a variety of disciplinary and theoretical perspectives, including but not limited to literary and cultural history and theory, sociology and translation studies, and may draw on the current or historical experience of one or more national literatures.

The conference organisers also invite applications from current UK-based doctoral students who do not wish to give a full paper, but would like to attend the conference as a fully funded delegate and work with other selected postgraduates on a group presentation to be prepared during the conference and delivered on the final day. Applicants should submit a statement (c.500 words) outlining their current research and its relevance to the themes of the conference, and two academic letters of recommendation to Dr Rajendra Chitnis (R.A.Chitnis@bris.ac.uk) by December 5th 2014.

This conference is a core part of an AHRC-funded Translating Cultures research project, and organisers aim to meet in full the travel, accommodation and conference fee costs for all speakers chosen by the organisers. The organisers will invite selected speakers to revise their papers for inclusion in chapter form in an edited volume arising from the project.

Please send paper titles and abstracts (c.200 words) to Dr Rajendra Chitnis (R.A.Chitnis@bris.ac.uk) by December 5th 2014.

Claudia Dathe in der NZZ: In Lemberg ist Buchmesse – in Donezk ist Krieg

18. 9. 2014

Während in der Ostukraine die Waffen einstweilen schweigen, diskutiert die ukrainische Öffentlichkeit darüber, wie es weitergehen soll. Die Buchmesse in Lemberg setzte beeindruckende Zeichen.

Alexandra Koval, die Geschäftsführerin des Lemberger Verlegerforums, hatte die Garnisonskirche für die offizielle Eröffnung gewählt. Die Kirche, die zu sowjetischen Zeiten als Außenstelle der Stefanyk-Bibliothek gedient und Tausende von Büchern beherbergt hatte, bot einen gesetzten und andächtigen Rahmen für den Auftakt – die Veranstalter wollten spürbar werden lassen, dass der Krieg im Osten des Landes nicht ausgeblendet werden soll, sondern im Gegenteil den Dreh- und Angelpunkt des Nachdenkens über die Situation der ukrainischen Gesellschaft bildet.

Lesen Sie den ganzen Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung vom 18. September 2014.

Diamantenschliff – Wettbewerb für Literaturübersetzer in Polen

10. 9. 2014
Die Goethe-Institute in Warschau und Krakau, das Österreichische Kulturforum in Warschau, das Polnische Institut in Berlin und die Abteilung für Literatur und Kultur Deutschlands, Österreichs und der Schweiz der Universität Łódź schreiben einen Wettbewerb für die beste Übersetzung eines Werks der deutschen und österreichischen Literatur ins Polnische aus. Der Wettbewerb richtet sich an angehende Literaturübersetzer und -übersetzerinnen, die bereits über eigene Veröffentlichungen verfügen.
Prämiert werden die Gewinner mit zwei Residenzstipendien, belletristischen Werken und Veröffentlichungen in der elektronischen Ausgabe der Zeitschrift RADAR.
Die Veranstalter stellen vier Prosatexte zur Wahl, von denen zwei ausgewählt, übersetzt und an folgende Adresse geschickt werden sollen:  konkurs@literatur.pl.
Einsendeschluss ist der 15. November 2014.
Weitere Informationen sowie die zu übersetzenden  Texte finden Sie unter www.literatur.pl und im TransStar-Newsletter 3/2014.

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