Föhliches und erfolgreiches neues Jahr wünscht TransStar Europa!

31. 12. 2015

Ein neues Jahr hat seine Pflichten,
ein neuer Morgen ruft zur frischen Tat.
Stets wünsche ich ein fröhliches Verrichten
und Mut und Kraft zur Arbeit früh und spät.

Johann Wolfgang von Goethe

Claudia Dathe in der NZZ: In Lemberg ist Buchmesse – in Donezk ist Krieg

18. 9. 2014

Während in der Ostukraine die Waffen einstweilen schweigen, diskutiert die ukrainische Öffentlichkeit darüber, wie es weitergehen soll. Die Buchmesse in Lemberg setzte beeindruckende Zeichen.

Alexandra Koval, die Geschäftsführerin des Lemberger Verlegerforums, hatte die Garnisonskirche für die offizielle Eröffnung gewählt. Die Kirche, die zu sowjetischen Zeiten als Außenstelle der Stefanyk-Bibliothek gedient und Tausende von Büchern beherbergt hatte, bot einen gesetzten und andächtigen Rahmen für den Auftakt – die Veranstalter wollten spürbar werden lassen, dass der Krieg im Osten des Landes nicht ausgeblendet werden soll, sondern im Gegenteil den Dreh- und Angelpunkt des Nachdenkens über die Situation der ukrainischen Gesellschaft bildet.

Lesen Sie den ganzen Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung vom 18. September 2014.

Der 3. Internationale Übersetzerkongress in Moskau – Erklärung (Christiane Körner und Gabriele Leupold)

3. 9. 2014

Erklärung / Заявление (unten)

Der dritte Internationale Kongress der Literaturübersetzer steht unter dem Motto:

Перевод как средство культурной дипломатии. Wir Übersetzer als Vertreter der Kulturdiplomatie fühlen uns aufgerufen, in einer Situation, die Kultur und Diplomatie in ganz neuer Weise bedroht, Stellung zu beziehen.

Wir drücken unser Entsetzen und unseren Schmerz über die Ereignisse in der Ukraine und über die militärische wie propagandistische Beteiligung Russlands an diesen Ereignissen aus. Wir protestieren aufs Schärfste gegen die Politik der russischen Regierung, gegen die militärische Invasion in der Ukraine und gegen die Hasspropaganda, die die Realität verzerrt und die Menschen zu Gewalt aufruft.

Es kann nicht im Interesse der Kulturnation Russland liegen, vermeintliche Größe über Aggression, Annexion und Ideologisierung gewinnen zu wollen. Es kann nicht das Interesse der Menschen in Russland sein, einen Bruderkrieg zu führen, der nichts als Tod, Leid, Zerstörung und Entfremdung bringt.

Die Ukraine und Russland teilen eine jahrhundertelange Geschichte und sind über Sprache, Religion und Traditionen, über verwandtschaftliche und kollegiale Beziehungen eng miteinander verbunden. Insbesondere russische Medien verneinen und unterminieren diese gemeinsame Geschichte seit Monaten und reißen tiefe Gräben auf. Der Krieg zwischen den beiden Ländern wird die Verbundenheit vollends und auf unabsehbare Zeit zunichte machen.

Übersetzer als Mittler zwischen den Kulturen sind unserer Ansicht nach verpflichtet, Frieden, Gewaltfreiheit und die Freiheit des Wortes zu unterstützen und sich gegen die Lüge zu wenden. Denn Übersetzung kann nur als freier Transfer zwischen Sprachen, Gedanken, Weltanschauungen und Kulturen gelingen.

Wir alle, sowohl die zu diesem Kongress angereisten Russisch-Übersetzer, die der russischen Kultur seit Jahren oder Jahrzehnten innig verbunden sind, als auch die russischen Übersetzer aus verschiedenen Sprachen, haben uns hier versammelt, weil wir den Dialog mit Kollegen aus aller Welt führen und weiterführen wollen. Wir Unterzeichnenden äußern unseren Protest, weil wir glauben, dass die jetzige russische Regierungspolitik sich gegen friedlichen Austausch, freie Aussprache und die Politik der Diplomatie richtet und damit auch gegen die Interessen aller Menschen in Russland.

Christiane Körner
Gabriele Leupold
1. September 2014

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Russisch:

Заявление

Третий международный конгресс переводчиков художественной литературы проходит под лозунгом «Литературный перевод как средство культурной дипломатии». В сегодняшней ситуации, когда существованию культуры и дипломатии угрожает невиданная ранее опасность, мы, переводчики как представители культурной дипломатии, остро сознаем  обязанность высказать свое отношение к происходящему.

Мы выражаем ужас и боль по поводу событий на Украине и по поводу участия России в этих событиях– как военного, так и пропагандистского. Мы выражаем решительный протест против политики российского руководства, против военного вторжения в Украину, против пропаганды ненависти, которая искажает реальность и призывает людей к насилию.

Невозможно поверить, что попытки добиться мнимого величия с помощью агрессии, аннексии и идеологической борьбы отражают интересы России как культурной нации. Не может быть, чтобы братоубийственная война, несущая лишь смерть, страдания, разрушение и отчуждение, отражала интересы российского общества.

Украина и Россия имеют многовековую общую историю, тесно связаны языком, религией, традициями, родственными и профессиональными отношениями.  Многие месяцы российские CМИ  отрицают и подрывают эту совместную историю, роют глубокие рвы между двумя народами. Война между Россией и Украиной грозит на непредсказуемо долгий срок полностью уничтожить всякое чувство общности.

Долг переводчика как посредника между культурами – содействовать миру, свободе слова; открыто выступать против насилия и лжи. Перевод возможен лишь как свободный трансфер языков, идей, культур и мировоззренческих установок.

Мы все, как приехавшие на конгресс переводчики-русисты, связанные с русской культурой многолетними отношениями сердечной привязанности и любви, так и российские переводчики с разных языков, собрались здесь, потому что хотим и впредь продолжать диалог с коллегами всего мира. Мы, нижеподписавшиеся, выражаем свой протест, ибо считаем, что сегодняшняя политика российского государства вредит мирному культурному обмену, свободе высказывания и политике дипломатии, а тем самым вредит интересам всего российского общества.

01. 09. 2014

Christiane Koerner
Gabriele Leupold

Ein Wassertropfen sein

12. 8. 2014

Wenn ich wieder einmal bei einem Wort steckenbleibe, maile ich meiner guten Freundin Ljudmyla, die in Berlin sitzt und das gleiche macht wie ich: Texte über die ukrainische Revolution ins Deutsche übersetzen und dabei versuchen, so wenig wie möglich „verdrehbare“ Wörter zu verwenden. Oft sind es Kleinigkeiten an denen wir lange aufgehalten werden und die den Lesern später vielleicht gar nicht auffallen, aber wir wollen absichtlich nicht die gleiche Leier reproduzieren, die man so oft zu lesen und hören kriegt: Ex-Sowjetrepublik, das Land am Rand, Grenzland, zerrissen/gespalten zwischen zwei „Mächten“, usw. Warum kann man nicht einfach Ukraine sagen? Dieses krampfhafte Vermeiden von Wortwiederholungen und Herumreiten auf der Etymologie finde ich störend. Wenn man von Österreich schreibt, versucht man auch nicht so gut es geht das Wort „Österreich“ zu vermeiden und sucht nach Alternativen wie Ex-Ständestaat, das Reich im Osten, das Land ohne Meer, obwohl mir Alpenrepublik ja doch immer wieder unterkommt. Heinz Fischer ist der Bundespräsident Österreichs, Petro Poroschenko wahlweise Präsident oder Schokoladenkönig, passend dazu: die Gasprinzessin.

Für mich ist es auch eine Form von Protest, über den Protest – und ich spreche hier über die ukrainische Revolution, weil ich eine andere noch nicht erlebt habe – nicht mit den üblichen Bildern und Wörtern zu erzählen. Dabei meine ich nicht nur das tatsächliche Übersetzen von Texten in schriftlicher Form, sondern auch das Sprechen über die politischen Ereignisse in der Ukraine. Ich verstehe die Medien vor Ort und sehe mich mehr oder weniger dazu angehalten, zu sagen, was ich da lese und höre. Ich empfände es beinahe als Verrat meinen ukrainischen Freunden gegenüber, wenn ich ihren Kampf zur Kenntnis nähme, ihn aber für mich behielte. Daher finde ich es in so turbulenten Zeiten vor allem wichtig, Übersetzungen abseits von Papier und Webseiten anzubieten und den Menschen in meiner Umgebung die verschiedenen Stimmen der Revolution näherzubringen.

Als sich vor Kurzem eine Freundin für die Ausstellung „I am a drop in the ocean – Art of the Ukrainian Revolution“ in Wien interessierte, bin ich begeistert mitgelaufen und habe ihr jeden Slogan, jedes Stencil und die Symbolik erklärt und mich dabei wirklich wie ein Tropfen im Ozean gefühlt.

von Nina Hawrylow

Stimmen vom Maidan: „Ich kämpfe für die Wahrheit!“

5. 7. 2014

„Ich kämpfe für die Wahrheit!“
Stimmen vom Maidan

Der Übersetzer ist immer ein Vermittler, er steht immer dazwischen, er befindet sich inmitten zweier Kontexte und ist befähigt, den Sinn der beiden zu verstehen. Übersetzend öffnet er die Tür zum Unbekannten, vermittelt das Unverständliche und nähert das Fernliegende an. Das betrifft nicht nur das Übersetzen von Texten der schöngeistigen Literatur, sondern vor allem von Texten mit politischem Inhalt, die in den Zeiten der labilen politischen Bedingungen, der Unruhe, der Veränderungen und der Revolutionen verfasst werden, in den Zeiten des Kampfes, einschließlich des Kampfes gegen Propaganda, Verfälschung und Verdrehung, was wir in letzter Zeit in der Ukraine erleben. Leider hat man oft mit Informationen zu tun, die nur auf Annahmen und Spekulationen beruhen, aber stets als Wahrheit dargestellt werden. Solch kontroverse Angaben irritieren die Menschen und sie wissen nicht mehr, woran sie glauben können. Unter diesen Bedingungen spielt die Vermittlung der wahren Informationen nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb des Landes eine wichtige Rolle. Diese Aufgabe übernehmen die ukrainischen Intellektuellen, indem sie offene Briefe an die europäische Gemeinschaft verfassen, dem Ausland Besuche abstatten und Interviews geben mit dem Ziel, die wahre Situation in der Ukraine darzustellen, sie zu erklären und ein differenziertes Bild der aktuellen Ereignisse aufzuzeigen. Durch ihre Tätigkeit nehmen die Übersetzer zusammen mit ukrainischen Intellektuellen am Informationskampf teil, indem sie zur Bekämpfung der Mythen beitragen, die aufgrund der Missverständnisse entstehen. Sie übersetzen nicht die bloßen Worte, sie vermitteln den Sinn. Auf diese Weise ermöglichen sie den Stimmen aus der Ukraine, Gehör in der Welt zu finden. Dadurch wird die Kommunikation ermöglicht, der Dialog geführt, die Fragen  gestellt und die Antworten gegeben. Dies fördert die Wahrnehmung, die Verständigung und Unterstützung, die in diesen Zeiten für die Ukraine so wichtig sind.

 von Olga-Daryna Drachuk

Leipziger Buchmesse – Eindrücke von den Gastländern

19. 3. 2014

Die Leipziger Buchmesse stand in diesem Jahr unter zwei großen Schwerpunkten: da gab es zum einen den Auftritt des neuen Gastlandes Schweiz und zum anderen den auslaufenden Schwerpunkt Tranzyt: Literatur aus Polen, der Ukraine und Belarus. Die Schweiz war mit einem riesigen Aufgebot an Büchern und Autoren angereist. An einem schier unüberschaubaren Büchertisch konnte man Klassiker und Neuerscheinungen, Kinderbücher und kunstvolle Bildbände durchblättern und sich ab und an mit einem Stück Schweizer Schokolade stärken. Ganz Leipzig schien zuplakatiert mit Werbung für das Bücher- und Reiseland Schweiz, in der Messestraßenbahn wurde man auf Schweizer Deutsch begrüßt.

Die Stände von Polen, der Ukraine und Belarus nahmen sich dagegen sehr bescheiden aus. Das Lemberger Buchforum hatte einen kleinen Stand, an dem insgesamt nicht mehr als 50 Bücher ausgestellt waren, die größte Fläche wurde von einem riesigen Poster eingenommen, das die „Himmlischen Hundert“, die hundert während der Unruhen um den Sturz von Wiktor Janukowytsch umgekommen Ukrainer zeigte. Trotz der materiell so ungleich spärlicheren Ausstattung war die Tranzyt-Ecke in der Messehalle 4 das Herz der Medien- und Publikumsbewegung auf der diesjährigen Messe. Autoren, Historiker und Aktivisten aus den drei beteiligten Ländern stellten die Literatur und die gesellschaftlichen Entwicklungen in den drei Ländern vor und versuchten Antwort auf die Frage zu finden, was in den letzten drei Monaten in der Ukraine passiert ist und wie die Entwicklungen um den Sturz von Wiktor Janukowytsch und die Invasion Putins auf der Krim die politische und gesellschaftliche Gegenwart Europas in der nächsten Zeit verändern wird.

Der Lemberger Historiker Yaroslav Hrytsak betonte in einem Interview, in der Majdan-Bewegung gehe es vor allem um die Erringung zivilgesellschaftlicher Rechte und Freiheiten, daher auch die Bezeichnung „Revolution der Würde“. Die Spaltung in Ost und West, wie sie von Politikern und Medien so gern beschworen wird, dient nur dem Stimmenfang und bildet die Wirklichkeit im Land heute nicht mehr ab. Die Revolution auf dem Majdan spricht Ukrainisch und Russisch. Es gehe vielmehr darum, eine Gesellschaft mit neuen Werten wie Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit aufzubauen, so Hrytsak. Der ukrainische Autor Juri Andruchowytsch befüchtet, Putin könnte in den nächsten Wochen die gesamte Ukraine überrennen und versuchen in den Bestand der Russischen Föderation einzugliedern. Beide ukrainischen Intellektuellen sind sich sicher, dass die meisten Politiker, Wissenschaftler, Medienvertreter und anderen Menschen in Europa Putin in seinem eiskalten Machtkalkül unterschätzen. Welche Auswirkungen das für Europa haben wird, bleibt abzuwarten.

Neben den Stimmen zur politischen Lage kamen die Autoren aber auch als Künstler zu Wort. So las unter anderem die Kiewer Lyrikern Kateryna Babkina aus ihren Gedichten, zur Tranzyt-Nacht präsentieren Natalka Sniadanko und Mariana Sadowska ein tolles musikalisch-literarisches Programm mit Texten zur ukrainischen Arbeitsmigration und polyphonen Chansons. Besonders beeindruckend war die Lesung der belarussischen Lyrikerin Vera Burlak, die mit ihrem imposanten Vortrag, in dem sie verschiedene Stimmen imitierte, die Lesebühne und alle umliegenden Stände in ihren Bann zog.

Hier finden Sie einige Fotos.

Literarische Szene in der Ukraine 2013

17. 2. 2014

Zweifellos ist der Euromaidan zu den zentralen gesellschaftlichen und politischen Ereignissen des Jahres 2013 in der Ukraine geworden. Der Maidan ist ein sehr vielfältiges Phänomen. Hier möchte ich vermeiden, die politischen Fragen anzugehen. Hingegen richte ich meinen Blick auf die kulturelle Seite dieses Phänomens. Der Maidan ist zu einer Art künstlerischer Plattform geworden, die Studenten, Aktivisten, Schriftsteller, Intellektuelle und Künstler verknüpft. In seinem Rahmen wurde eine „Freie Universität“ gegründet, bei der Vorträge, Ausstellungen, Filmdarbietungen, Bücheraustausch, Lesungen und Diskussionen stattfinden. Hier schreibt man Gedichte, malt Bilder, macht Photos und Performances, veranstaltet Workshops, spielt Klavier und singt ukrainische Lieder. Es wurde freies Fernsehen und Rundfunk geschaffen, die Live-Sendungen übertragen und von den Zuschauern und Zuhörern finanziert werden.

Die Intellektuellen sind nicht nur physisch auf dem Maidan präsent, sondern erstellen auch ständig Berichte, Artikel und Ansprachen über die aktuelle Situation in der Ukraine. Juri Andruchowytsch verfasste einen offenen Brief „an alle Europäer”, Serhij Zhadan den Text „Die ukrainische Revolution im Stellungskrieg”, die sowohl in der Ukraine, als auch im Ausland von großer Bedeutung sind, weil sie zur Klärung und zum Verständnis der Situation beitragen.

Zu diesem Zweck werden auch Projekte im Ausland entwickelt. In der OKK Gallery Berlin wurde neulich die Fotoausstellung „EUROMAIDAN – Besetzte Räume“ von ukrainischer Künstlerin Yevgenia Belorusets eröffnet. Als Teil der Ausstellung wurde ein Film über Euromaidan Proteste von Dmitriy Tiazhlov präsentiert.

Im März erscheint das internationale Projekt „Majdan! Ukraine, Europa“ von Claudia Dathe und Andreas Rostek. Der Sammelband enthält Beiträge von ukrainischen und westeuropäischen Intellektuellen zur aktuellen politischen Situation in der Ukraine. Er enthält Texte von Juri Andruchowytsch, Elmar Brok, Laryssa Denysenko, Orlando Figes, Jörg Forbrig, Rebecca Harms, Jaroslav Hrytsak, Tamara Hundorowa, Halyna Kruk, Maxym Kidruk, Adam Michnik, Timothy Snyder, Martin Pollack, Taras Prochasko, Konrad Schuller, Natalka Sniadanko, Andrzej Stasiuk und Serhij Zhadan.

Die Grenzen vom Maidan übergreifend lassen sich folgende Ereignisse im kulturellen Leben in der Ukraine erwähnen: Im Jahr 2013 fanden schon traditionelle Kulturfestivals, wie Lemberger Buchforum, Meridian Czernowitz, Arsenal Bücherfestival und Gogolfest statt.

Zum wichtigen Ereignis wurde die Verleihung des Literaturpreises „Angelus“ an Oksana Sabuschko für den Roman „Museum der vergessenen Geheimnisse“.

Der Preis „Buch des Jahres“ der BBC wurde an Jaroslaw Melnyk für das Buch „Dalekyi prostir“ und der Preis „Kinderbuch des Jahres“ der BBC wurde an Marjana und Taras Prochasko für das Buch „Hto zrobyt snig“ verliehen.

2013 war auch ein publikationsreiches Jahr. Es wurden die Bildbände „Malevich“, „Sergei Paradschanow. Kollage. Cuvee. Objekt“ und der Lyrikband „Pjatyknyzzja“ von Hryhorij Czubaj herausgegeben. Der Band hat sich zu einem großen Projekt entwickelt. Er schließt Videokunst, Theaterperformances, Musik, Malerei und Installationen mit ein. Außerdem wurden die Anthologie der Frauenprosa „Z nepokrytoju golovoju“ von Vira Agejeva und die Bücherreihe „Ukrainische poetische Anthologie“ publiziert. Die letztere enthält Sammelbände von Lina Kostenko, Mykola Vingranovskyi, Jurij Andruchowytsch, Nazar Hontschar, Ivan und Taras Malkovych, Attyla Mogylnyj, Jurij Pozajak, Viktor Neborak und Taras Melnytschuk.

Zu meiner persönlichen Favoritenliste des Jahres 2013 gehören die Romane „Odnoji i toji samoji“ von Taras Prochasko, „Frau Müller ne nalaschtovana platyty bilsche“ von Natalka Sniadanko, „Sonja“ von Kateryna Babkina, „Mesopotamien“ von Serhij Zhadan, der Lyrikband „Pislja prozy“ von Juri Izdryk und das interaktive Projekt „Istoriji mojih zhinok“ von Irena Karpa.

 von Olga-Daryna Drachuk

 Quellen:

http://www.chytomo.com/

http://bookforum.ua/

http://www.translit-portal.de/majdan-ukraine-europa/

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