Monographie von Maria Ivanytska “Die Persönlichkeit des Übersetzers in den deutsch-ukrainischen Literaturbeziehungen

27. 9. 2015

Am cover11. September wurde die Monographie von Maria Ivanytska “Die Persönlichkeit des Übersetzers in den deutsch-ukrainischen Literaturbeziehungen” im Rahmen der 22. Lwiwer Buchmesse präsentiert.

Das Buch analysiert den Transfer ukrainischer Literatur in den deutschsprachigen Raum von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart und setzt sich mit soziokulturellen, politischen und persönlichen Kontexten dieses Transfers auseinander. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht der Übersetzer: seine sprachliche Persönlichkeit, sein translatorisches Handeln und die Vielfalt seiner sozialen Rollen. Es wird ein Versucht gemacht, den Einfluss des Übersetzers auf die Herausbildung des Ukraine-Bildes in deutschsprachigen Ländern zu erörtern, Asymmetrien auf dem deutsch-ukrainischen Übersetzungsfeld zu erklären, Perioden des Literaturtransfers zu beschreiben und die ganze Reihe von Übersetzern als polyfunktionelle Kulturmittler vorzustellen.

Zum Publikum gehörten hauptsächlich Lektoren und Studierende der Iwan-Franko-Universität Lwiw sowie ukrainische Übersetzer. Im Gespräch zwischen Maria Schubtschyk und Maria Ivanytska wurden auch politischen Faktoren bei Übersetzung von  Texten der ukrainischen Literatur thematisiert und ideologische Manipulationen anhand von konkreten Beispielen demonstriert. Besonders ausführlich wurde über Übersetzer Anna-Halja Horbatsch, Claudia Dathe und Sabine Stöhr gesprochen, die den wichtigsten Beitrag zur Popularisierung ukrainischer Literatur in Deutschland geleistet haben (Foto).

Das Buch ist im Internet direkt beim Verlag zu bekommen oder in Buchhandlungen »Книгарня Є«

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